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Die Hauptstadt von Ungarn erhielt nach der Vereinigung der drei Städte Pest, Buda sowie Óbuda im Jahre 1873 den Namen Budapest. Die Stadt, die seit frühester Geschichte der Menschheit bewohnt war, wuchs im Laufe der Zeit zu einer Weltstadt heran. Die, auf der einen Seite inmitten einer großflächigen Ebene, und auf der anderen Seite auf einem hügeligen Gebiet liegende Stadt wird von der Donau getrennt. Selbst die natürlichen Verkehrswege nehmen ihren Verlauf in Richtung der Stadt, und treffen hier aufeinander. Budapest ist heute in 23 Bezirke aufgeteilt, und beherbergt annähernd ein Fünftel der Gesamtbevölkerung des Landes. Es leben heute um die 2 Millionen Menschen hier auf einem Gebiet von etwa 525 Quadratkilometern. Ein Drittel der Budapester wohnt auf der hügeligen Seite von Buda. Pest, am linken Ufer der Donau, wurde dagegen auf einer Ebene erbaut. Auf dem Fluss befinden sich drei Inseln: die Óbuda-Insel, die Margareteninsel und die Csepel-Insel. Zwei von 9 Brücken der Stadt dienen dem Zugverkehr. Budapest ist ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt. Die Hauptstadt mit ihrer reichen Vergangenheit, und dem einmaligen Kulturerbe, hat ihren alten Zauber und Charme bis heute nicht verloren. Zudem werden ihre Traditionen fortlaufend bewahrt und gepflegt. Neben dem einst erworbenen Titel "Königin der Donau", ist sie auch die Stadt der Heilbäder: es sprudeln annähernd einhundert Thermalquellen aus der Tiefe hervor. Auf diese Quellen basierend werden 12 Thermalbäder betrieben.


 


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